Lebendigkeit der Phänomenologie – Tradition und Erneuerung Vitality of Phenomenology – Tradition and Renewal

 Giovanni Jan Giubilato (Hg. / ed.), Lebendigkeit der Phänomenologie – Tradition und Erneuerung Vitality of Phenomenology – Tradition and Renewal http://www.uel.br/pos/mestradofilosofia/portal/pages/inicio.php

Seit ihrer Begründung durch Edmund Husserl hat sich die Phänomenologie als eine der innovativsten, vielfältigsten und fruchtbarsten philosophischen Strömungen im internationalen Panorama der zeitgenössischen Philosophie behauptet. Unter Beibehaltung ihres kritischen Fokus und ihrer wesentlichen systematischen Offenheit erweitert sich das phänomenologische Denken ständig, diversifiziert seinen Ansatz und erneuert kontinuierlich seine Tradition. Dieser Band präsentiert eine aktuelle Auswahl von phänomenologischen Untersuchungen zeitgenössischer Philosophinnen und Philosophen aus der ganzen Welt, mit besonderem Augenmerk auf die Vielfalt der Ansätze und den Reichtum an Übersetzungen und Querverbindungen, die insbesondere Japan und den südamerikanischen Kontinent auszeichnen. Die unverwechselbare Originalität des Letzteren ist auf die besondere Rezeption des phänomenologischen Denkens in Ländern Lateinamerikas zurückzuführen. Der Band ist somit ein eindrucksvoller Spiegel dafür, wie die Phänomenologie aufgrund der stetigen kreativen Erneuerung ihrer Tradition ihre Vitalität auch noch im XXI. Jahrhundert unter Beweis zu stellen vermag. Since its Husserlian foundation, Phenomenology has been affirming itself as one of the most innovative, varied and fruitful philosophical currents in the international panorama of the contemporary philosophy. Retaining its critical focus and essential systematic openness, it continues to expand and diversify, constantly renovating its tradition through the dialogue with other sciences and philosophical disciplines. This volume presents a vast selection of phenomenological investigations of contemporary philosophers and scholars from all over the world, with special attention to the diversity of approaches and to the richness of translations and interconnections which are distinctive of Japan and the South-American Continent, widely represented in the papers selection. This distinctive originality is due to the peculiar reception of phenomenological thought in the various countries of Latin America, where, to some extent, is still being fully discovered. This situation has therefore generated an increasing interest and arouse a creative renovation of phenomenological tradition, which richly demonstrates its vitality still within our XXI century philosophy. Der Herausgeber: Giovanni Jan Giubilato (geb. 1984) studierte Philosophie und Ästhetik in Bologna, Padua, Freiburg i. Br. und Wuppertal. Als Gastdozent war er an verschiedenen Universitäten in Mexiko, Kolumbien und Brasilien tätig. Zurzeit ist er Postdoc-Stipendiat (PNPD/CAPES) an der Universidade Estadual de Londrina (Brasilien). Er ist Autor von etlichen Artikeln und Übersetzungen und veröffentlichte 2017 in der Reihe AD FONTES bei Bautz die Monographie Freiheit und Reduktion. Grundzüge einer phänomenologischen Meontik bei Eugen Fink 1927-1946. Seine wichtigsten Forschungsgebiete sind die Phänomenologie und ihre Tradition, die philosophische Anthropologie, die Hermeneutik und die Ästhetik.

Universidade Estadual de Londrina
E-mail de contato: giovannijangiubilato@hotmail.com 

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